Atelier Gronemann

Malerei und Skulptur

Atelier Gronemann

Auf zu neuen Ufern …

… in alten Mauern. Seit Anfang Mai finden Sie mich in meinen neu eingerichteten Atelier- und Kursräumen in der Schüruferstraße 211 in Dortmund-Schüren. Der Sommer darf jetzt kommen. Das großzügige Gartengelände lädt ein zum kreativen Arbeiten unter freiem Himmel. Sie interessieren sich für meine Mal- und Plastizierkurse? Rufen Sie mich einfach an: 0231 91255138

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Silvia Gronemann

Meine Malerei

Gestaltungsgrundlage meiner Malerei sind die Farben als Ausdruck einer wesenhaften Geistigkeit, die mit mir ins innere Gespräch treten. Ein auf Wechselwirkung beruhender Prozess zwischen sinnlich-sittlicher Wirkung der Farben, wie Goethe es ausdrückt, und Inspiration kommt auf der Leinwand zur Gestaltung.

Aus einem ständigen Ringen zwischen einem harmonischen Gleichgewicht der Farbwertigkeiten einerseits und der Gewichtung der zu bemalenden Fläche andererseits entwickelt sich langsam aufbauend das Motiv des Bildes.

Ziel meiner Arbeit ist eine stetig steigende Verfeinerung und Sensibilisierung der eigenen Farbempfindungsfähigkeit und die Einbeziehung dieser steigenden Empfindungsfähigkeit zur Bildgestaltung.

Man beginnt in der Farbe zu leben. Ein Metamorphosenprozess entsteht aus der lebendigen Geistigkeit der Farben. Es baut sich das Bild auf im Wechselspiel von immer aufs neue gesuchten Gleichgewichtszuständen.

Es entsteht ein Prozess, der aus Farbwahl, Gleichgewichtszuständen und vielen Farbschichten vom wässrigen ins formhafte Gestalten übergeht und so die Form aus dem Farbenfluten und Hell-Dunkel-Spiel entstehen lässt.

So  bekommt meine Arbeit einen meditativen Charakter:

  1. Zuerst aus einer angemessenen Stimmung heraus tätig werden, gestalten. Wobei das Thema sehr wohl im Bewusstsein sein darf, nicht aber das Motiv in der Vorstellung.
  2. Das Getane zum Bewusstsein bringen, indem es angeschaut wird. Dieser Prozess ist mit dem künstlerischen Genießen identisch und spielt sich in der Mitte des Menschen, das heißt im Rhythmischen System ab.
  3. In diesem Anschauen sich ein Urteil bilden.

So werden alle drei Seelenkräfte Wollen, Fühlen und Denken im ständigen Wechsel betätigt.

Ich tauche wieder ein in die Tätigkeit und wieder schaue ich an, was entstanden ist, was und wie sich das Getane ausspricht und darbietet. Es entsteht ein Rhythmus.

Ein Wechsel vom traumhaften Zustand, in den man im künstlerischen Schaffen sinken muss und Ich- bewusster Wachheit.

„Das WAS bedenke wohl, noch mehr bedenke WIE.“ (Goethe)